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Organisation

Kinder brauchen Kinder für ihre soziale Entwicklung!

 

Durch „Vereinzelung“, „Verinselung“ und „Verhäuslichung“ der Kindheit, gilt vor allem das soziale Lernen als gefährdet.

Die Kinder wollen im Mittelpunkt stehen, können nicht warten und nehmen auf andere Mitmenschen kaum Rücksicht.

Auf der anderen Seite stehen die hilfsbereiten, sensiblen Kinder, die ein ungewöhnlich hohes, emphatisches Verhalten zeigen.

Die Tendenz geht dahin, dass es nur noch das eine oder das andere Extrem gibt. Das gesunde Mittelmaß an Sozialisation wird weniger.

Um den Kindern die Möglichkeit zu bieten sich im sozialen Umfeld zu Recht zu finden, sind folgende pädagogische Aspekte im OGS- Alltag für das soziale Lernen wichtig:

  • den Kindern Freiräume gewähren, in denen sie ihre eigenen Interessen nachgehen, Beziehungen knüpfen und eigene Regeln aufstellen können
  • Kinder brauchen Erwachsene als Rollenvorbilder, die ihnen die Möglichkeit geben, sich mit dem komplementären Gegenüber auseinander zusetzen
  • Die Entwicklung der sozialen Identität und des sozialen Selbst wird mit dem Umgang mit Gleichaltrigen gefördert. Dies geschieht durch hinreichende Freiräume und Kontakte

Der OGS kommt heute, aus verschiedenen Gründen für das soziale Lernen der Heranwachsenden, eine bedeutende Rolle zu. Sie bietet den Lebensraum in denen die Kinder die gesellschaftlich notwendige, soziale Kompetenz erwerben können.

Grenzen und Regeln bieten den Kindern Sicherheit und Halt im Alltag.

Für dauerhafte Kooperation unter Kindern …

  • müssen die Kinder sich selber für ihre Absichten und Pläne einsetzen,

mit Kindern, die entgegenstehende Ziele verfolgen, einen Konsens finden, ohne sich      zu Aggressionen hinreißen zu lassen,

  • andere als dauerhafte Partner für verlässliche Interaktionen gewinnen,
  • Umgang mit anderen an gemeinsamen Regeln ausrichten, auf Einhaltung achten, wenn diskrepante Interessen zu vermitteln sind.
  • Sie brauchen Anerkennung anderer um sich auf die Auseinandersetzung von Wünschen und Vorhaben einlassen zu können

 

Soziales Lernen geschieht damit nicht von „selbst“, vielmehr müssen Kinder viel Zeit und Energie für die Herstellung und Aufrechterhaltung sozialer Beziehungen investieren.

(Quellennachweis: Krappmann)

 

Verbindliche Vereinbarungen  in der OGS

(Können von den Regeln des Schulvormittags abweichen)

Regeln für das Außengelände der OGS

  • Im Nachmittagsbereich (ÜMI/OGS) werden die gleichen Bälle wie im Schulbereich benutzt.
  • Aus der Mensa dürfen nur Getränke aber kein Essen mit nach draußen genommen werden.
  • Das Tauschen von Sammelkarten ist verboten. (Einsammeln)
  • Sprunggrube darf nachmittags als Sandkasten genutzt werden. Erzieher achten nach dem Spiel auf verbliebene Gegenstände, kehren und glätten diesen Bereich.
  • Während der Schulzeit (bis 13.30 Uhr) gibt die OGS keine Spielzeuge oder Fahrzeuge aus.
  • Es dürfen keine Seile am Klettergerüst befestigt werden. (Unfallgefahr)

 

Fahrzeugregeln

  • Ausgabe der Fahrzeuge nur durch Erzieher/Lehrer.
  • Kinder betreten das Fahrzeughaus nicht.
  • Fahrzeuge fahren nur auf dem großen Schulhof.
  • Fahren auf den Fußballfeldern, im Gebüsch und im Sand ist verboten.
  • Treppen dürfen nicht hinuntergefahren werden.
  • Fahrzeuge dürfen nur ab der Laterne den Berg hinuntergefahren werden. (Unfallgefahr durch zu hohe Beschleunigung)
  • Steigt ein Kind ab, stellt es das Fahrzeug an die Seite.
  • Fußgängerrechte gehen immer vor.
  • Bewusste „Unfallfahrer“ müssen absteigen.
  • Fahrzeuge werden nicht versteckt.
  • Das Abwechseln der Fahrzeugnutzung regeln die Kinder selbstständig.
  • Ordentliches Einräumen der Fahrzeuge durch Erzieher/Lehrer.